Über den Shiba
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Uli mit Bayu und Yuki (Akita) aus Wilhelmshorst

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Nadin und Chris mit Titus aus Berlin

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Daniela und Ralf mit Yumi aus Eggesin (Stettiner Haff)

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Sonja und Werner mit China und Briska (Husky) aus Berlin

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Uschi mit Taiko und Marie (Kuschelshiba)  aus Hennigsdorf

...und manchmal kommt Shiba-Besuch von ganz weit her:

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Jutta und Franz mit Leila, Takeru und Sakura, das Hörnchenrudel aus der Pfalz

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Reiner, Sabrina und Heidi mit Biko und Paiji, das Kordeler Shibarudel

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Der Shiba (früher Shiba-Inu) ist die älteste Form der japanischen Spitzrassen, er fand sich in verschiedenen Bergregionen Japans und unterschied sich in Fellfärbung, Haarlänge- und dichte, in Laufknochenstärke und körperlicher Ausprägung.

Der Shiba konnte überleben, ohne dass der Mensch ihn nachhaltig verändert hat. Es existieren Knochenfunde, die auf etwa 8000 vor Christi Geburt datiert werden konnten. Zoologen vermuten, dass es sich hierbei um die Skelette der Vorfahren des Shiba handelt, womit der Shiba zu den Urhunden zählt. Er wurde von jeher zur Jagd auf Kleinwild, Rotwild, Wildschweine, teilweise sogar auf Bären eingesetzt.

Durch die westlichen Einflüsse in Japan um 1850 wurden Hunde wie der Pudel, der Deutsche Schäferhund oder auch Dachshund, Pointer oder Setter nach Japan eingeführt. Die wohlhabenden Schichten Japans fanden diese westlichen Rassen mit ihren besonderen Fähigkeiten und ihrem Aussehen so faszinierend, dass die einheimischen Hunde lange Zeit vernachlässigt bzw. ziellos mit den eingeführten Hunde gekreuzt wurden. Somit führte der Einfluss aus der westlichen Welt fast zum Untergang der einheimischen, reinen Hunderassen, auch des Shiba.

 Durch den Zusammenschluss einiger Intellektueller Japans und der damit verbundenen Gründung des “Clubs zur Bewahrung der einheimischen Rassen” wurden um 1930 die sechs japanischen Rassen durch die Regierung Japans als nationales Kulturgut unter Schutz gestellt. Im Jahre 1936 erschien dann die erste einheitliche und umfassende Beschreibung des Shiba.

Dann folgte der zweite Weltkrieg, der verheerende Auswirkungen auf die Bemühungen aller hundebezogenen Aktivitäten in Japan hatte, der Shiba starb fast aus. Als dann 1959 noch eine Staupe - Epidemie grassierte starben auch noch viele der letzten überlebenden Shibas. Es konnte nur durch sehr intensive Zuchtprogramme und die Zusammenführung der verbliebenen Hunde aus den verschiedenen Bergregionen Japans der Shiba als Grundlage in seiner heutigen Form erhalten werden. 

Heute ist der Shiba, eben so wie der Akita, in Japan ein Naturdenkmal.

In Europa sah man den Shiba erstmals 1972 in Schweden (Zuchtstätte Manlöten), der erste Shiba fand 1985 über Schweden seinen Weg nach Deutschland. So kamen 1987 die ersten 4 Welpen in einem Hamburger Zwinger zur Welt.

Das Deckhaar des Shiba ist hart und gerade, seine Unterwolle im Gegensatz dazu weich und dicht. An der Rute ist das Haar etwas länger und abstehend und geruchsneutral bei Wetterwechsel.

Den Shiba gibt es mit der Fellfärbung rot, sesam (rot-sesam, schwarz-sesam), black and tan und creme (weiß). Außer Creme sind alle anderen Farbschläge zugelassene Rassestandardfarben. Alle angeführten Farben müssen das "Urajiro" aufweisen, d.h. weißliches Haar seitlich am Fang, an den Backen, unter dem Fang, an der Kehle, an der Brust und am Bauch, an der Unterseite der Rute und an den Innenseiten der Gliedmaßen.

Verhalten und Charakter

Der Shiba ist intelligent, treu, charmant, wachsam und sehr aufgeweckt, manchmal etwas eigensinnig. Er ist mutig, aber Fremden gegenüber anfangs oft zurückhaltend.

Er bellt selten, ist mitunter aber sehr kommunikativ und mit überschwenglicher Freude bei ihm vertrauten und zum Rudel gehörenden Personen und Familienmitgliedern.

Der Shiba ist ein sehr sauberer Hund, einer Katze ähnlich.

Er drückt Würde und Stolz gleichermaßen aus. Absoluter Gehorsam allerdings ist ihm zuwider.

Der Shiba besitzt auch heute noch einen ausgeprägten Jagdinstinkt. Für den Zwinger sind diese Hunde nicht geeignet, sie brauchen unbedingt den Kontakt zu ihrem Menschenrudel.

 

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